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Tempelbauten,
Grotten, und im verspielten architektonischen
Wettstreit sogar eine Moschee. Dieses orientalische
Bauwerk ist bewundertes Ziel tausender Besucher
des Schwetzinger Schloßgartens.
Das
Schloß, aus einer mittelalterlichen Wasserburg
hervorgegangen, diente den Kurfürsten von der
Pfalz als Jagdschloß und ständige Sommerresidenz.
hier hielt sich der gut 500 Personen umfassende
Hofstaat der Hauptresidenz, Schloß Heidelberg,
nach dem Jahre 1720 Schloß Mannheim, jährlich
mehrere Monate auf.
Nach
den Zerstörungen im Dreißigjährigen Krieg und
1689 im Orleanischen Erbfolgekrieg durch die Truppen
des Sonnenkönig Ludwig IV. ließ Kurfürst Johann
Wilhelm das Schloß zur heutigen Form wieder auf-
bzw. ausbauen.
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