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Warum Video-Anleitungen das Lernen erleichtern

Mit Videoanleitungen lassen sich interessante Wissensgebiete, beispielsweise aus dem Bereich Notebook und Internet, sehr anschaulich erweitern und erlernen. Die Vielzahl an kurzen Videofilmen und Anleitungen im WorldWideWeb, in Blogs und auf Webseiten hat in den vergangenen Jahren, nicht zuletzt durch die Internetplattform YouTube, spektakulär zugenommen. Die exakte Menge kann man nur schwer schätzen, da weltweit jede Sekunde unzählige neue Videos eingestellt werden. Es wird vermutet, das sich wahrscheinlich schon mehrere hundert Millionen Videos im Netz befinden.

Der große Vorteil der häufig nur wenige Minuten langen Lernvideos ist, dass man sie jederzeit mit der Pausentaste anhalten kann. Dadurch kann das gesehene und gerade erlernte Wissen auf dem eigenen PC direkt angewendet und in die Praxis umgesetzt werden. Im Anschluss danach schaut man das Video bis zur nächsten selbst gewählten Pause weiter an. Diese Vorgehensweise lässt sich beliebig oft wiederholen. Und wenn beim ersten Mal etwas nicht ganz verstanden wurde, kann man es sich einfach nochmal ansehen.

Die Wirksamkeit von Lern-Videos lässt sich darauf zurückführen, dass beim Anschauen eines Videos mehrere Sinne parallel zueinander angesprochen werden. Dabei handelt es sich um die visuelle Wahrnehmung durch die Augen (sehen), die auditive Wahrnehmung durch die Ohren (hören), die taktile Wahrnehmung mit der Haut (fühlen, tasten, Tastatureingabe), die olfaktorische Wahrnehmung durch die Nase (riechen), und die gustatorische Wahrnehmung durch die Zunge (schmecken). Wobei die zwei letztgenannten Sinne dabei in diesem Zusammenhang nicht zum Einsatz kommen, sie wurden nur der Vollständigkeit halber erwähnt.

Die Sinneswahrnehmung wird dabei vom Gehirn erfasst und verarbeitet. Im sensorischen Bereich werden auditive, visuelle und sensitive Reize angesprochen und gefordert. Das geschieht beim Hören (auditiv) und Sehen (visuell) eines Video am Computer und durch benutzen von Maus und Tastatur (sensitiv). Im kognitiven Bereich wird die Konzentrationsfähigkeit durch Verstehen, Begreifen und logisches Denken aktiviert. Im motorischen Bereich geht es um alles was mit Bewegung zu tun hat. So wird vornehmlich die Feinmotorik beim Bewegen der Maus und Tastatur angesprochen. Im emotionalen Bereich werden Erinnerungen und Gefühle nach Außen getragen. In diesem Zusammenhang wäre es wohl möglich das Glücksgefühl, etwas dazugelernt und richtig gemacht zu haben.

Diese Kompetenzen werden durch die Sinneswahrnehmung nicht nur gefordert, sondern auch gefördert. So werden durch fleißiges benutzen der Sinnesorgane diese auch trainiert und dadurch fortlaufend verbessert. Es ist die Neugier, die den Grundstein für jedwede Weiterentwicklung vorgibt.

Verantwortlich für den Inhalt:
Der Seniorencoach, Schwetzingen
Wolf.Wartwig
Wolf.Wartwig@ideewww.de

 
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