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| Sorgen um Naturdenkmal Jahneiche Krone muss wegen Umsturzgefahr deutlich gekürzt werden In dieser Woche müssen die Mitarbeiter der Stadtgärtnerei erneut zur Jahneiche gegenüber der Südstadtschule aufbrechen, um Äste an der Westseite der Krone zu kürzen. Dieser deutliche Rückschnitt ist notwendig, um die Standsicherheit des Baums zu gewährleisten. Bereits Ende Mai musste ein großer Ast entfernt werden, der herunterzubrechen drohte. Das Holz war morsch und es hatten sich bereits große Risse zwischen Ast und Stamm gebildet. Untersuchungen haben ergeben, dass die momentan einseitig ausgebildete Krone eine verstärkte Umsturzgefahr mit sich bringt. Durch den Rückschnitt soll der Baum wieder eine bessere Symmetrie und damit Standfestigkeit erhalten. Inwieweit dies auf Dauer greift, kann heute nicht abschließend beurteilt werden, zumal der kranke Baum auch im Wurzelbereich durch Pilzbefall geschädigt ist. Die imposante Jahneiche gilt mit ihren über 75 Jahren als Naturdenkmal. Sie ist bereits die zweite Eiche, die an diesem Platz gepflanzt wurde. Sie ersetzte die ursprünglich dort stehende Eiche, die in einem extrem kalten Winter den Temperaturen zum Opfer fiel. Diese erste Eiche wurde im Jahr 1928 bei der Umbenennung des Platzes in Jahnplatz, die aus Anlass des 150. Geburtstags von Turnvater Friedrich Ludwig Jahn stattfand, gepflanzt. Daher auch der Name „Jahneiche“.Verantwortlich für den Inhalt: |
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