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| Verkehrsfragen und Schlossplatzumbau erörtert Regierungspräsident Dr. Rudolf Kühner zu Gast in Schwetzingen - Untersuchungen für Verkehrsberuhigung in der Zähringer Straße bis Herbst Einen eigenen Überblick über die Umbaumaßnahmen auf dem Schlossplatz konnte sich jetzt Regierungspräsident Dr. Rudolf Kühner verschaffen, der erstmals in der Amtszeit von OB Dr. René Pöltl zu einem Arbeitsgespräch nach Schwetzingen kam. "Dies ist wirklich einer der schönsten Plätze in unserem Regierungsbezirk. Die Qualität des neuen Schlossplatzes ist ja schon heute sichtbar. Es ist wirklich sinnvoll, diese Maßnahmen in einem Zug fertig zu stellen". begründet Dr. Kühner die Unterstützung seiner Behörde für die Bezuschussung der Maßnahme aus Mitteln des Konjunkturprogramms II mit weiteren 500 TEUR. Pöltl bedankte sich ausdrücklich und betonte die Bedeutung dieser Unterstützung. Gegenüber einer Abwicklung in getrennten Bauabschnitten sei es so gelungen, ca. 1 Mio. EUR an Kosten einzusparen.
Weiteres, wichtiges Thema waren mögliche verkehrsberuhigende Maßnahmen im Bereich der Zähringer Straße, ein vielfach geäußerter Wunsch der dortigen Anwohner. "Wir konnten in der Vergangenheit in Zusammenarbeit mit den beteiligten Behörden schon viel erreichen, bespielsweise mit der Herausnahme der B 36 oder der B 535. Natürlich wollen wir auch in dieser wichtigen Frage weiterkommen", so Pöltl. Denkbar sei eine Temporeduzierung von 50 auf 30 km/h, dies gehe rechtlich allerdings nur aus Gründen einer nachgewiesenen Lärmreduzierung. Dies werde man bis zum Herbst untersuchen. Kühner wies darauf hin, dass er natürlich auch zu prüfen habe, wie sich Maßnahmen in diesem Bereich ingesamt auswirkten. "Wir müssen uns ein umfassendes Bild machen, welche Belastungen z.B. dann an anderer Stelle entstehen", sagte der Regierungspräsident, der hierzu auch die Stellungnahmen aller Fachbehörden braucht, um entscheiden zu können. Wegen des zu erwartetenden Ausweichens auf andere Strecken in der Nachbarschaft sei deshalb auch ein LKW-Fahrverbot in der Praxis viel schwieriger festzusetzen, aber auch das werden man prüfen. Beide beurteilten für einen ersten Schritt die Temporeduzierung als effektivste Maßnahme, da Sie für alle Verkehrsarten wirke. Zum Abschluss gab es seitens Dr. Kühner noch eine positive Einschätzung zu den Schwetzinger Finanzen. Trotz angespannter Haushaltssituation mache er sich keine Sorgen um die Stadt. "Hier wurde in der Vergangenheit gut gewirtschaftet. Ich gehe davon aus, das Schwetzingen auch in Zukunft seine Handlungsspielräume hat. Da sieht es bei vielen Städten im Bezirk deutlich düsterer aus", lautet seine Lob.
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