| Aus dem Gemeinderat am 25 März:
Ersatz für Datenleitung Parkleitsystem / Vorstellung der Begrünungspläne entlang der Trasse B 535 / Verständigung in Sachen SV Schwetzingen
Recht kurz war zumindest der öffentliche Teil der Gemeinderatssitzung am letzten Donnerstag. Eher formalen Charakter hatte der Beschluss über die Herstellung einer Datenleitung zwischen der Karlsruher Straße und dem Neuen Messplatz für das vorhandenen Parkleitsystem zu Gesamtkosten von 35.000 EUR (1 Enthaltung, vier Gegenstimmen). Sie ist notwendig geworden, nachdem die vorhandene analoge Leitung von Seiten der Deutschen Telekom nicht mehr zur Verfügung gestellt werden kann.
B535: Randflächen werden bepflanzt - Fertigstellung noch in 2010
Die Randflächen der Umgehungsstraße B 535 bei Schwetzingen und Plankstadt werden in diesem Jahr nach und nach bepflanzt werden. Dabei werden vorrangig einheimische Pflanzarten zum Einsatz kommen. Vertreter des zuständigen Regierungspräsidiums stellen dazu im Gemeinderat gemeinsam mit dem beauftragten Architekturbüro die Ausführungsplanung mit einem Kostenvolumen von 850.000 EUR vor. Im Norden Schwetzingen waren in den letzten Wochen die Arbeiten im Bereich der ehemaligen Sandhügel für jeden sichtbar. So wurde das Gelände neu moduliert und wird sich künftig als Naturschutzfläche mit geringen Eingriffen entwickeln können.
Vorgestellt wurden auch die aktuellen Zeitpläne. So sei der Abschluss aller wesentlichen Arbeiten für Oktober geplant. Damit rückt eine Freigabe der restlichen Abschnitte im November / Dezember dieses Jahres in greifbare Nähe. Aktuell wurden Aufträge für die Tunneltechnik im Auftragswert von 3,9 Mio. EUR vergeben. Zuvor habe man nach einer europaweiten Ausschreibung die Reststraßenarbeiten im Volumen von 5 Mio. EUR vergeben. Der vierspurige Ausbau auf der gesamten Länge der Strecke wird dann noch bis 2012 folgen.
SV 1898 Schwetzingen - Einvernehmen gefunden
Zum Abschluss der Sitzung berichtete OB Dr. René Pöltl darüber, dass man mit dem SV 1898 Schwetzingen in Sachen Stromkostenerlass (s. Beschluss des Gemeinderates vom 25. Februar) nach den zwischenzeitlichen öffentlichen Irritationen das Gespräch gesucht und eine einvernehmliche Lösung gefunden habe. Dazu liege ihm auch eine schriftliche Erklärung des Vorstands vor. Darin habe der Verein ganz unmissverständlich den Wunsch für eine vertrauensvolle und gute Zusammenarbeit mit Stadt und Gemeinderat geäußert und die entstandene Unklarheit bedauert. Ohne die vom Rat beschlossene Unterstützung hätte der Verein große Probleme. Pöltl geht deswegen davon aus, dass alles was beschlossen sei auch umgesetzt werde, sofern der Verein die festgelegten Pflichten erfülle.
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Wolfgang Leberecht |