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Baumfällungen ab Donnerstag
Neupflanzung der Baumreihen auf der nördlichen Schlossplatzhälfte bereits Ende März

Für jedermann sichtbar unternehmen die am Bau beteiligten schon jetzt alles, um die Zeitpläne für den Schlossplatzumbau auch einhalten zu können.
Ab kommendem Donnerstag ist - rechtzeitig vor Einsetzten der Vegetationsperiode - die Fällung der stark geschädigten Kastanien auf dem Schlossplatz vorgesehen. Fäulnis und Schädlingsbefall hatte in den vergangenen Jahren schon mehrmals deutliche Rückschnitte erfordert und das Erscheinungsbild der ehemaligen Vorzeigebäume doch deutlich geschmälert. Aber nicht nur optisch sind die Bäume als bedenklich einzustufen, sondern auch aus Sicherheitsgründen. Einige der Bäume müssen bereits in der Vergangenheit wegen mangelnder Standsicherheit gefällt werden. Zum Glück kamen bisher bei den durch die Bäume verursachten Unfällen noch keine Personen zu schaden. "Die Fällungen bedeuten jedoch nicht, dass wir bis 2011 einen wüstenartigen Platz haben werden. Schon Ende März planen wir, die neuen Baumreihen im nördlichen Bereich zu setzen", betont Bauamtsleiterin Carola Schellhorn. Zur Auswahl kommen dann Kaiserlinden, die sich bereits in der Carl-Theodor-Straße bewährt haben. Sie werden allerdings nicht in Spalierform geschnitten, sondern in ihrer natürlichen Wuchsform gehalten, wie dies im Schlossgarten an einigen Stellen gut sichtbar ist. Mit der Pflanzung der Baumreihen im südlichen Bereich, sie erfolgt Ende Juli / Anfang August, ist der Baumbestand dann wieder komplett.
Vor der Fällung galt es noch den Naturschutz abzustimmen. Von den 55 Bäumen beherbergen 25 die Larven des Körnerbocks, einer geschützte Art. In Abstimmung mit dem erfahrenen Gutachter Claus Wurst aus Heilbronn werden diese Bäume nach dem Fällen artgerecht gelagert. Zudem war zu prüfen, ob sich wie vermutet in einigen Bäumen Höhlen von Fledermäusen befinden. Gestern stellte sich jedoch durch den Gutachter Franz Grimm aus Gleisweiler endgültig heraus, dass dies nicht der Fall ist. Der Dank der Verwaltung geht an Peter Sandmaier vom NABU, der bei den Untersuchungen seine ganze Erfahrung einbrachte.

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Stadtverwaltung Schwetzingen

Wolfgang Leberecht

 
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