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WeldeKleinkunst startete mit Erfolg Mannheimer Brettl-Künstler Dehoff und Rüb zum Auftakt
Zum Auftakt der WeldeKleinkunst boten der Mannheimer Schauspieler Reginald Dehoff und Valery Rüb am Klavier und Harmonium ihr Programm "Liebe, Lust und Lotterleben". Der zum Teil schlüpfrige Streifzug führte von Tucholsky, Ringelnatz und Wedekind bis zu eigenen Werke der beiden Künstler. Dabei verblüffte der gewichtige Reginald Dehoff immer wieder mit Metamorphosen - kleinen, stets wechselnden Verkleidungen meist mit Hut und Stola. Das Duo will mit seiner Kunst das Genre "Brettl" der 20er und 30er Jahre des vorigen Jahrhunderts lebendig halten. Deshalb bringen Dehoff und Rüb auch Lieder von befreundeten Künstlern zu Gehör, die sich ebenfalls diesem Genre verschrieben haben. Das Publikum gluckste und
freute sich, wenn sexhungrige Damen, nach Paris entflohene deutsche Ehemänner
oder das Eheleben schlechthin literarisch-musikalisch auf die Schippe
genommen wurde. Einiges hatte das Duo im Programm, das vor 70 Jahren noch
die Zensur verboten hatte. Für Kenner nachfolgend das Programm im
einzelnen: Reginald Dehoff hat neben und nach seinem Engagement am Nationaltheater Mannheim bei den Festivals in Auray/Frankreich, Parma/Italien und Schwetzingen/Deutschland gespielt bzw. inszeniert. Sein Begleiter, der unvergleichliche Valery Rüb, ist ein aus Rußland stammender und sowohl im In- wie Ausland bekannter Pianist, der auch als Virtuose auf dem Akkordeon gefeiert wird. Als gefragter Correpetitor wirkt er an den Theatern in Ludwigshafen und Heilbronn.
WeldeKleinkunst - All inclusive.
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