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Lokal- und Polit-Prominenz verkostete den"Kraftprotz"

Landrat mit Halloween-Maske
Starkbier-Empfang für die "stillen Helden des Alltags"

Nach den Worten von Landrat Dr. Jürgen Schütz sind der Mathaisemarkt von Schriesheim und der Kraftprotz-Anstich der Kultbrauerei Welde die beiden bedeutendsten gesellschaftlichen Ereignisse im Landkreis. Schütz stach gemeinsam mit WeldeChef Dr. Hans Spielmann in Brühl das erste Faß des Starkbieres an, das den Namen "Kraftprotz" trägt. Für kurze Zeit setzte sich der Landrat bei seiner Ansprache die Halloween-Maske von Welde auf, die in diesen Tagen dem ersten und einzigen Halloween-Bierkasten von ganz Deutschland beiliegt. Schütz wollte damit illustrieren, dass neben hoher Qualität vor allem Kreativität und außergewöhnliche Ideen wirtschaftlichen Erfolg bringen. Der Landrat äußerte sich stolz darüber, dass im Rhein-Neckar-Kreis insgesamt sechs mittelständische Brauereien zu Hause sind. Das seien, so Schütz, mehr Brauerein als im Durchschnitt die Landkreise in Bayern vorweisen könnten.

Beim Kraftprotz-Anstich trafen sich die Lokal- und die Polit-Prominenz der Region. Unter den 250 Ehrengästen war auch Finanzminister Gerhard Stratthaus (CDU), der angeregt mit der Landtagsabgeordneten Rosa Grünstein (SPD) und dem Bundestagsabgeordneten Lothar Binding (SPD) plauderte. Bürgermeister Peter Riehl aus Schriesheim ließ sich den Anstich ebensowenig entgehen wie sein Amtskollege OB Wolfgang Ernst aus Leimen. Mit Blick auf Stratthaus rief WeldeChef Dr. Hans Spielmann die Anwesenden dazu auf, zur Sanierung des Staatshaushalts von Baden-Württemberg möglichst viel Bier zu trinken, denn die Biersteuer fließe in den Landessteuersäckel.

Traditionell widmet die Brauerei mit den tanzend-geschwungenen Flaschen jeden Herbst den Anstich des Starkbieres "Kraftprotz" den "stillen Helden des Alltags" und lädt dazu auch Politiker aus allen Parteien ein. Die "stillen Helden des Alltags" sind für Welde alle ehrenamtlich tätigen Bürgerinnen und Bürger, die in den Vereinen und in den Gemeinden in WeldeLand Verantwortung übernehmen oder lange Jahre übernommen haben. Zum Kraftprotz-Anstich werden deshalb neben den Aktiven im Gemeinde- und Vereinsleben der Region jedes Jahr auch Altbürgermeister und Altstadträte sowie Vereinsehrenmitglieder eingeladen. WeldeChef Dr. Hans Spielmann zu dieser Veranstaltung: "Ehrenamtliche Arbeit für und in der Gesellschaft kann man gar nicht hoch genug schätzen. Mit unserer Einladung zum Kraftprotz-Anstich mit Knöchelessen würdigt Welde dieses Engagement und führt einmal im Jahr zahlreiche Ehrenamtliche aus WeldeLand zu einem gemeinsamen Fest zusammen".

Foto: Erfolgreich den Kraftprotz angezapft Landrat Dr. Jürgen Schütz (links) und WeldeChef Dr. Hans Spielmann.

Verantwortlich für den Inhalt:
Welde Privatbrauerei, Plankstadt
Herbert Rabl

 
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