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Impfen kann Leben retten Ein kleiner Nadelstich mit großer Wirkung: Wer sich impfen lässt, schützt sich vor Erkrankungen mit schwerwiegenden Folgen. Nach Angaben des Berliner Robert-Koch-Instituts fehlt jedoch jedem zweiten Bundesbürger zum Beispiel der ausreichende Schutz gegen Diphterie und Tetanus. Um der Impfmüdigkeit entgegenzuwirken führen die AOK und der Landesapothekerverband Baden-Württemberg jetzt eine Aufklärungskampagne durch. Das Motto:" Impfen schützt". "Da es in Deutschland keine Impflicht gibt, entscheidet jeder selbst, ob er sich impfen lässt. Am Geld kann die vorhandene Impfmüdigkeit der Deutschen nicht liegen, denn die AOK übernimmt alle empfohlenen Schutzimpfungen. Außer die Impfung wird allein wegen eines privaten Auslandaufenthaltes durchgeführt dann dürfen die Kassen die Kosten für die Impfung nicht zahlen", so Helmut Kraus, Leiter der Schwetzinger AOK. Vielen Versicherten sei wohl gar nicht bewusst, wie wichtig ausreichender Impfschutz ist. Wer sich impfen lassen möchte, solle seinen Arzt oder aber Apotheker aufsuchen und sich von ihm beraten lassen. Bei diesem "Impfpass-Check" werde anhand des Impfpasses geprüft welche Impfungen nötig seien. Bei einer Impfung wird der Körper sanft mit den Krankheitserregern konfrontiert. Die Dosis ist so minimal, dass sie ausreicht, um Antikörper zu bilden, ohne dass der Geimpfte krank wird. Tritt später ein erneuter Kontakt mit diesem Erreger auf, dann werden diese Antikörper aktiviert und das Immunsystem wehrt sich gegen die Krankheit. Impfschäden kommen sehr selten vor. Durch Impfungen konnte zum Beispiel die Kinderlähmung in Deutschland fast ausgerottet werden und es gebe weltweit kaum noch Fälle von Pockenerkrankungen. Empfehlenswert sind nach Angaben des Apothekers zum Beispiel Impfungen gegen die Virusgrippe (Influenza) und eine von Zecken übertragene Infektion der Hirnhaut, des Gehirns und des Rückenmarks (FSME). Wer Fragen zum Thema "Impfen" hat: Unter der kostenfreien AOK-Service-Hotline 0800-309 20 01 beantworten am 25. und 26. September von 16 bis 20 Uhr namhafte Experten Fragen zum Impfschutz. Und wer die Infos nachlesen will: Weitere Auskünfte zum Thema "Impfen" gibt es im Internet unter: www.aok.de und www.apotheker.de Verantwortlich für den Inhalt: |
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